Wege in die Abstraktion

By on 19. Dezember 2017

Wege in die Abstraktion

Wie weit will ich Formen auflösen, wie viel der definierten Fläche doch stehen lassen? Was macht einen gemalten Gegenstand abstrakt? Was macht ihn noch erkennbar? Wie setze ich die Form in einen Raum und welche Farben unterstützen den Ausdruck des Verfremdens?

Wir lassen uns von uns vertrauten Alltagsgegenständen inspirieren und führen über mehrere Stufen die Idee ins Abstrakte. Natürliches wird abstrakt dargestellt. Grenzen werden aufgelöst, neue Linien gezogen. Flächen um Flächen übereinander geschichtet, mal leicht lasierend mal dicht deckend, dann wieder weggekratzt und aufgebrochen. Wir tasten uns Schritt für Schritt im Prozess der Abstraktion vorwärts und genießen den Fluss des Loslassens und wieder Einfangens.

Es wird Übungsreihen geben, die wir auf kleineren Leinwänden oder Malkartons malen, sowie genug Zeit zum Malen am großen Bild.

Materialliste

Persönliche Gegenstände mitbringen, wie Stofftier, Vasen, Dekorationen etc. oder interessante Fotos davon mit gutem Licht-Schatten-Anteil.

  • 1 große Leinwand (50 x 60 cm)
  • 5 Malkartons 30 x 30 oder ca.40 x 20 cm
  • 3 Bogen Acrylpapier ca. A2 groß
  • Zeichenblock, Skizzenbuch
  • Acrylfarben (z.B. Amsterdam, Lukas, Schmincke, Lascaux ) 
  • Acrylbinder 
  • Brennspiritus, in kleiner Glasflasche abgefüllt 
  • Nach Belieben: Kohlestifte, Pastellkreide, Ölkreide, Aquarellstifte, Pigmente, Fixativspray oder Haarspray.
  • Flach-, Kurzhaar- und Rund-Pinsel, große, breite und schmale (Synthetik- und Borstenpinsel).
  • Kunststoff Spachteln in div. Größen 
  • Farbroller, Klebstreifen, Tapetenmesser, Schere 
  • Farbmischgefäße, Wassersprühflasche nebelfein. 
  • Paletten (beschichtete weiße Pappteller oder Glasplatten)
  • Küchenpapierrolle
  • Arbeitskleidung


Dozentin: Ruth Truttmann

Ruth Truttmann, Kunstmalende, Autorin, geboren im Zürcher Oberland und seit mehr als 17 Jahren mit ihrem Mann und vier Kindern wohnhaft im Raum Aarau.

1998 Abitur mit Schwerpunkt ‚musische Fächer’. Darauf folgte ein Master-Abschluss in praktischer Theologie.

Seit 2012 intensive Beschäftigung mit Malerei und seit drei Jahren Angestellte zur Förderung von Kunst in der Kirche in der Freien Christengemeinde Aarau.

Ruth leitet ein regionales Künstlerteam, ist Anbieterin von Kursen ‚Inspiriertes Malen’ für Kinder wie Erwachsene und Visionsträgerin der Künste Konferenz ‚Visual Voice’.

Als Autodidaktin und ‚ewig Lernende’ liebt Ruth für sich neue kreative Bereiche zu entdecken. So ist neben dem abstrakten Malen mit Acryl und Mixed Media, auch das Illustrieren von Kinderbüchern zu ihrer zweiten Leidenschaft geworden.